AQMesh-Pods messen die Auswirkungen der Emissionen von Kreuzfahrtschiffen auf die lokale Luftqualität

AQMesh-Pods wurden in einem Projekt im Kieler Hafen eingesetzt, um die Emissionen von Stickoxiden (NOx) und Feinstaub (PM) rund um das Kreuzfahrtterminal des Hafens zu messen. In nur einem Jahr wurde der Hafen 166 Mal von 33 verschiedenen Kreuzfahrtschiffen angelaufen, die eine Rekordzahl von 600.000 Besuchern in die Stadt brachten. Die vom Kreuzfahrtterminal ausgehenden Emissionen und ihre Auswirkungen auf die lokale Luftqualität sind seit einiger Zeit Gegenstand von Diskussionen, da die Referenzstationen der Stadt darauf hinweisen, dass die Stickstoffdioxidwerte (NO2) regelmäßig den von der Weltgesundheitsorganisation festgelegten Grenzwert von 40μg/m3 im Jahresmittel überschreiten.

AQMesh-Pods, die vom deutschen Vertriebsunternehmen Envilyse geliefert wurden, maßen NO, NO2, O3, PM1, PM2.5 und PM10 sowie relative Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Luftdruck. Der Ortelium-Atlas ermöglichte die Visualisierung der Messwerte der Messstationen in Echtzeit und zeigte in Verbindung mit den meteorologischen Daten, wie sich die Emissionswerte bei der Ankunft, dem Anlegen und der Abfahrt der Kreuzfahrtschiffe veränderten. Die Datenanalyse ergab, dass die Kreuzfahrtschiffe nicht direkt für die hohen NO2-Werte verantwortlich waren. Dies ist ein ähnliches Ergebnis wie eine Studie, die an einem britischen Flughafen durchgeführt wurde und zu dem Schluss kam, dass der örtliche Verkehr ein größeres Problem darstellte als die Flughafenaktivitäten. AQMesh wird in einer Reihe von Häfen auf der ganzen Welt eingesetzt, darunter im Vereinigten Königreich, in Italien, Norwegen, den Niederlanden, Vietnam und Deutschland. Die Pods können jetzt bis zu sechs Gase mit Sensoren der neuesten Generation sowie PM1, PM2.5, PM10 und die Gesamtpartikelzahl (TPC) mit einem optischen Partikelzähler mit Lichtstreuung überwachen.

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