Hinter diesen Verzögerungen lagen mehrere Probleme. Abgenutzte Riemenscheiben und unzureichende Spannung führten zum Durchrutschen des Bandes, und es sammelten sich Lebensmittelrückstände um die Antriebsriemenscheiben an. Dies erhöhte nicht nur das Kontaminationsrisiko, sondern führte auch zu Engpässen im Betrieb. Da die Lebensmittelproduktion immer wieder unterbrochen wurde, wuchs die Frustration der Mitarbeiter, und das Team stand unter dem zunehmenden Druck, die Kundenanforderungen bei gleichzeitiger Einhaltung der Qualitätsstandards zu erfüllen.
Angesichts dieser Dringlichkeit wurde das Acoem-Team hinzugezogen. Bei einem Standortbesuch nutzten sie eine Kombination aus Sichtprüfungen, Schwingungsanalysen und Leistungsüberwachung, um die Ursachen zu ermitteln. Folgendes wurde festgestellt:
- Riemendurchrutschen: Die abgenutzten Riemenscheiben und die fehlende korrekte Spannung waren die Hauptursachen, die zu Verzögerungen im Materialtransport führten und den reibungslosen Produktionsfluss beeinträchtigten.
- Irreguläre Schwingungen: fehlausgerichtete Rollen und verschlissene Lager trugen zu Schwingungen bei, die das System beeinträchtigten und das Durchrutschproblem weiter verschärften.
- Motorüberlastungen: Der erhöhte mechanische Widerstand belastete den Motor übermäßig, was das Ausfallrisiko zusätzlich erhöhte.
Diese anhaltenden Probleme führten zu erheblichen Verzögerungen, steigenden Instandhaltungskosten und unvorhersehbaren Ausfallzeiten, was letztendlich die Produktionseffizienz als auch die Moral des Teams beeinträchtigte.
Die Fähigkeit der Anlage, den erwarteten Output zu erfüllen, war nicht mehr gegeben, und der Druck zur Behebung des Problems stieg stetig an.